Für die Spieler und Schiedsrichter, die am World-Football-Cup der CONIFA vom 31. Mai bis zum 9. Juni in London teilnehmen, wird es ein sicherlich anspruchsvolles Turnier. Doch neben den gewohnten Regeln für internationale Turniere, wird es in diesem Jahr eine Neuerung geben. Neben der gelben und roten Karten, wird es als persönliche Strafe noch eine grüne Karte geben. Die Idee dahinter finden wir gut, die eigentliche Herausforderung wird allerdings in der einheitlichen Auslegung liegen.

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Die Regeln im Fußball sind einfach, genau genommen sehr einfach. 2 Mannschaften, ein Ball, 2 Tore, 2 mal 45 Minuten. Dazu ein Spielfeld und sowie 1 Schiedsrichter und 2 Assistenten, ach nein, stimmt, die Anzahl der Schiedsrichter hängt ja bereits vom jeweiligen Wettbewerb ab. Je mehr man sich mit den Regeln dieses Sports beschäftigt, um so schneller stellt man fest, dass es den einen Fußball offenbar gar nicht gibt. Die Grundsätze mögen im Kern gleich sein, allerdings herrscht mittlerweile eine riesige Differenz zwischen den jeweiligen Kreisen. Was in dem einen Kreisverband erlaubt ist, ist im anderen gar nicht möglich.

Der Fußball scheint bisher der Ort zu sein, an dem sich jeder gern einmal an den Regeln ausprobieren darf. Doch wem nutzt das eigentlich? Dem Spiel, den Mannschaften, den Schiedsrichtern? Je mehr unterschiedliche Menschen man dazu befragt, umso eher kommt man zu dem Ergebnis, nachvollziehen kann das mittlerweile kaum noch jemand.

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